Systemische Supervision bei Heidelberg

Systemische Supervision nimmt die Schnittstellen Person/Profession/Organisation unter die Lupe und begleitet Fachkräfte im reflexiven Prozess ihrer Standortbestimmung. Wertschätzend werden Arbeitszusammenhänge und Interaktionsprozesse im Berufsleben thematisiert und die Eigenverantwortung gestärkt.

Ein Angebot von Fall- und Teamsupervision für Fachkräfte der Jugendhilfe, Kindertagespflege, Erwachsenenbildung, Pflege und Medizin, Pädagogik und Psychologie

„Wo Menschen aufeinandertreffen, menschelt es.“

Ich unterstütze Fachkräfte dabei ihre persönlichen Ansprüche mit ihrem beruflichen Ethos und den strukturellen Gegebenheiten am Arbeitsplatz in Einklang zu bringen und verhelfe Teams bei der Entfaltung ihres Potentials durch eine Entwicklung und Verbesserung des Handelns jedes Einzelnen und der Gruppe.

Dabei nutze ich den Blick von außen um mich mit Ihnen gemeinsam auf die Metaebene zu begeben: Wo stehen sich der Anspruch an Fachlichkeit und die Realität des Arbeitsalltags im Weg? Was ist mir persönlich dabei wichtig, was braucht die Organisation? Welche Spielräume wurden möglicherweise noch nicht entdeckt? Wie wird mit Konflikten umgegangen? Und was mache ich/was machen wir, wenn nichts mehr geht?

Als Systemische Supervisorin begleite ich Sie durch diese Prozesse in Form von Fall- und Teamsupervisionen:

Fallsupervision

Personen in helfenden Berufen sind vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt: Sie tauchen tief ein die Welt des Klienten/der Patienten/der Auszubildenen, um sie dort abzuholen, wo sie stehen. Gleichzeitig bringen sie gewünschte und unerwünschte Erfahrungen aus ihrer eignen Biografie mit in den Arbeitsalltag hinein und müssen zudem gesellschaftlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen standhalten.

In diesem Spannungsdreieck bleibt es nicht aus, dass Widersprüchlichkeiten und Ambivalenzen entstehen, die es zu überwinden oder auszuhalten gilt.

Die Systemische Fallsupervision widmet sich der Fragestellung des Supervisanden unter anderem unter den Gesichtspunkten:

Welche Funktion und Rolle nehme ich im Klienten-/Patienten-/…System ein?

Wie kann ich mit aufkommenden Emotionen bei mir und bei anderen umgehen? Für was könnten diese stehen?

Welche konkreten nächste Schritte sind in einem komplexen Hilfeprozess angesagt und was brauche ich von wem wann dafür?

Teamsupervision

Überhöhte Anforderungen, Zeitmangel, stetige personelle Wechsel und fehlende finanzielle Ressourcen sind nur einige Faktoren, die sich schnell in der Teamatmosphäre niederlegen können –

Persönliche Überforderung, andauernde Unzufriedenheit und schlechte Stimmung sind dann das Resultat.

Ich unterstütze Teams dabei sich aus diesem Negativstrudel zu befreien und sich wieder mit Freude und fokussiert auf die eigentlich gemeinsame Aufgabe zu konzentrieren.

Auszug aus Themenbereichen für eine Teamsupervision:

  • Rollenklärung
  • Erfolge messen
  • Spielregeln im Team klären
  • Zukunftsvisionen entwerfen
  • Energiefresser identifizieren
  • Gesprächskultur prüfen
  • Umgang mit Restriktionen
  • Austarieren von Ambivalenzen
  • Gutes Delegieren

Rahmenbedingungen für Systemische Supervision

Ich biete Team -und Fallsupervision sowohl in eigener Praxis als auch in externen Räumlichkeiten an.

Sie haben die Möglichkeit vergütete Probesupervisionen wahrzunehmen, bevor ein gemeinsamer Vertrag über die Zusammenarbeit geschlossen wird. Der Supervisionszyklus beträgt mindestens ein Jahr, wobei die Frequenz der Sitzungen nach individuellem Bedarf erfolgt. Eine Sitzung erstreckt sich wahlweise über einen Zeitraum von 60 – 120 Minuten.

Kosten

Der Stundensatz für eine Supervision beträgt 140 Euro/60 Minuten. Vor- und Nachbereitungen sind in der Kostenpauschale inbegriffen.